«Es ist unglaublich schön zu sehen, mit welcher Motivation und Freude Alessio seinen Weg geht. Davon profitierten auch der Betrieb sowie das ganze Team», resümierte Alexandra Hämmerle. Aber genau dieses Team müsse auch von Anfang an in den Prozess miteibezogen werden. Eine offene Kommunikation und Transparenz sei ausschlaggebend, um alle mit ins Boot zu holen. Geschätzt hat Alexandra Hämmerle auch den Support von der IV-Stelle sowie von der Stiftung Weizenkorn, die während der Ausbildungszeit als Ansprechpartner zur Verfügung standen. «Ich bin schon seit über 15 Jahren bei der Schützen Rheinfelden AG tätig und es ist für mich wirklich eine Herzensangelegenheit, Menschen, die sich in herausfordernden Situationen befinden, eine Chance auf Arbeit oder auf eine Ausbildung bieten zu können.»
Nun trennt Alessio «nur» noch ein halbes Jahr von seiner abgeschlossenen Ausbildung. Für Jessica Heilmann steht fest: «Wir möchten Alessio gerne nach der bestandenen Ausbildung bei uns behalten. So könnten wir ihm den Einstieg in die Berufswelt erleichtern, bevor es ihn dann vielleicht in eine andere Richtung zieht.» Alessio selbst ist jetzt voll auf seine Abschlussprüfungen fokussiert, denen er mit Respekt und mit ein wenig «Schiss» – wie er sagt – entgegenschaut. Einen Blick über die Ausbildungszeit hinaus lässt er sich zum Schluss dennoch entlocken: «Wenn ich meine Ausbildung bestanden habe, möchte ich als erstes meine Autoprüfung in Angriff nehmen.»